Mag. Lisa Romaner
Mag. Lisa Romaner

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Telefon: +43 (0) 664 5749159

E-Mail: lromaner@gmail.com

Veröffentlichung Diplomarbeit

ISBN: 978-3-639-47667-5

Das Thema meiner Diplomarbeit lautet:

 

Public Relations der Architektur

Herausforderungen, Potenziale und Grenzen der Öffentlichkeitsarbeit in der Architekturbranche

 

Meine Arbeit untersucht Öffentlichkeitsarbeit in einer Branche, die diesem Begriff zumeist noch skeptisch gegenübersteht. Effektiver und effizienter Einsatz von Kommunikation ist in allen Bereichen der Wirtschaft bereits seit geraumer Zeit ein großes Thema. Für alle Branchen gibt es speziell zugeschnittene Konzepte sowie verschiedenste Erfahrungen mit Herausforderungen, Potenzialen und Grenzen der PR. Trotz der eminenten Bedeutung der Branchen-PR und ihrer Spezifizierung, ist in der Praxis häufig eine Vernachlässigung der Architekturbranche auffällig.

 

Der Ruf kreativ zu sein, weckt im Geschäftsleben, gerade wenn es um viel Geld geht, leider oft negative Assoziationen. Gerade eine Dienstleistung wie die Architekturleistung birgt für den Auftraggeber ein gewisses Risiko. Das heißt, dass der Kunde auf den guten Ruf des Dienstleisters angewiesen ist, da das Angebot und die Daten, die er bekommt sehr abstrakt sind. Dazu kommt, dass der Bauherr zumeist ein Laie ist, der dem Architekten blind vertrauen muss. Darüber hinaus ist die Globalisierung, Technisierung und Polarisierung der Märkte eine Bedingung des Wettbewerbs, die eine immer intensiver Interaktionsbeziehungen zum Kunden verlangt und den Architekten dazu verpflichtet, stärker auf Kundenwünsche einzugehen.

 

Statt sich strategischer Kommunikation zu bedienen, versuchen Architekten häufig ihre Aufträge durch Fleiß, sporadische Kontaktpflege oder Wettbewerbsglück zu bekommen. Dies ist teuer, zeitaufwendig und hat häufig nur geringe Erfolgschancen. Meine Diplomarbeit geht diesen Herausforderungen auf den Grund und zeigt Potenziale und Grenzen der Öffentlichkeitsarbeit in der Architekturbranche auf.

Mein persönliches Interesse an dieser Sparte kommt daher, dass ich vor meinem Studium eine technische Ausbildung im Bereich Hoch- und Tiefbau absolvierte und mir die Kommunikations- bzw. Selbstvermarktungsschwächen des Bausektors sowie der Architekturbranche schon immer aufgefallen sind.

 

Durch Lehrveranstaltungen wie PR für Bildungseinrichtungen oder PR für NPOs ist mir klar geworden, dass es keine Sparte mehr gibt, die aus der Sicht der Öffentlichkeitsarbeit unbeachtet gelassen werden kann. Durch ausgiebige Vorrecherche wurde mir schließlich bewusst, dass es erstaunlich viel Literatur zu diesem Thema gibt - das Problem also erkannt wurde - jedoch noch keine deutlichen Veränderungen in der Praxis spürbar sind.

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© Lisa Romaner